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“Des Einen Glück ist des Anderen Unglück”. Die fatalistische Parabel von “Ottmar dem Einsiedlerkrebs”

Neuerscheinung: Ottmar der Einsiedlerkrebs
Ottmar der Einsiedkrebs – Ein Märchen

Die beliebte Kurzgeschichte von Ottmar dem Einsiedlerkrebs ist nun auch auf Englisch erschienen. Innerhalb kürzester Zeit fand das Märchen von Ottmar dem Einsiedlerkrebs, der beiden Freiburger Autorinnen Nina Schapan und Laura Bruster, eine so große Fangemeinde, dass schon bald eine zweite überarbeitete Auflage auf den Markt kam.
In der Geschichte geht es um einen Einsiedlerkrebs, dessen Haus beschädigt wurde und der sich gemeinsam mit seinen Freunden auf die Suche nach dem Übeltäter macht. Ein zweiter Handlungsstrang erzählt von Jannis, der in einer Lebenskrise steckt und während er über sein Schicksal sinniert Steine auf dem Wasser auftitschen lässt. Diese beiden Handlungen finden am Schluss zusammen und zeigen den Charme des Fatalismus. Das Glück des einen kann auch immer das Unglück eines anderen sein. Dies ist die Botschaft, die von diesem Märchen, das eigentlich eher eine Parabel ist, ausgeht.
Nina Schapan sagte dazu in einem Telefonat: “Das Märchen hat natürlich ein etwas schockierendes Ende. Es ist zwar für Kinder gemacht, aber für Erwachsene gedacht”.
Illustriert ist das Buch mit wunderbaren Illustrationen der Georgischen Künstlerin Lika Kvirikashvili.

Das Buch ist im Epubli Verlag Berlin erschienen
Nina Schapan / Laura Bruster
Ottmar der Einsiedlerkrebs.
ISBN-13: 978-3844273410, EUR 8,90

Die amerikanische Version erschien bei Create Space
Nina Schapan / Laura Bruster
Ottmar the hermit Crab
ISBN-13: 978-1499537284, $8,90

Beide Ausgaben sind auch als E-book für Kindle erschienen und dementsprechend preisgünstiger. (0,89 EUR)
Bildquelle:kein externes Copyright

Das Institut für Theoriekultur ist einer von Deutschlands führenden Theoriedienstleistern.

Unser Angebot:
Als Wissenschaftler sind wir in der Lage Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt auf eine innovative und einzigartige Weise zu thematisieren.
Ihr Produkt wird plötzlich für das Feuilleton und den Kulturteil interessant.
Über diese Kanäle können Sie ein völlig anderes, anspruchsvolles Kundenmillieu ansprechen.
Sie betreiben mit uns keine herkömliche Werbung sondern Pflege Ihrer Unternehmeskultur.

Unsere Möglichkeiten:
Ausgehend von Ihrem Produkt, Ihrer Marke oder Ihrem Unternehmen umfasst unser Angebot die Erarbeitung von:
Büchern (Monographien und Sammelbände)
Kongressen (Wir organisieren Kongresse und Workshops)
Ausstellungen (Wir kuratieren Ausstellungen)

Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Referenzen überzeugen.

Institut für Theoriekultur
Institut für Theoriekultur
In der Breige 19
79189 Bad Krozingen
0160 / 917-900-95
kontakt@institut-theoriekultur.de
http://www.institut-theoriekultur.de

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  • "COOL - Ein ganz normaler Arbeitstag": Ein Hauptstadtkrimi mit speziellem Hintergrund
    COOL – Der Kriminalroman von Lothar Berg

    Berlin. – Der Autor Lothar Berg hat in diesem Roman Realität und Fiktion miteinander verstrickt. Nicht nur, dass der faszinierte Leser auf Spurensuche in Berlin gehen kann, um dort die Tatorte zu entdecken und die Begegnungsstätten der Protagonisten aufzusuchen. Nein, es mag sogar sein, dass er den einen oder anderen Charakter des Romans leibhaftig wiedererkennt. Denn der Autor ist einigen der Personen in seinem Werk tatsächlich begegnet und hat mit ihnen ein Stück des Weges geteilt. Die Frauen, die Guten, die Bösen und die Unauffälligen – in jedem steckt ein Stück Authentizität, ein Stück gelebtes Leben. Das merkt man dem Buch an. Eingefangen und zusammengefügt mit krimineller Energie zu brachialer Literatur.

    “COOL – Ein ganz normaler Arbeitstag” ist die Geschichte von verschiedenen Zweckgemeinschaften und beschreibt den hauchdünnen Grat zwischen Meistern und Scheitern. Der Raubüberfall auf die Pfandleihe, die Polizeifalle für den Drogentransport und Hauptkommissar Werftels privater Rachefeldzug sind nur die Konsequenzen aus Gefühlen und Perspektiven, die uns der Roman dermaßen spürbar vermittelt, dass der Leser sich als Tatgenosse in der Lektüre fühlt.

    Ben Becker, Schauspieler und Sänger, schrieb den Klappentext zu “COOL – Ein ganz normaler Arbeitstag”:

    “Das vorliegende Buch erhebt nicht den Anspruch auf “große Literatur”, dafür ist es viel zu sehr menschlich geblieben.
    Der Autor lässt die Verbrechen fast nebensächlich erscheinen und schiebt dafür die Protagonisten des Geschehens in den Focus. “Cool” führt uns nah an die Motivationen der Beteiligten heran, ohne uns den nötigen Spielraum für eigene Überlegungen und Empfindungen zu nehmen. So zieht uns das Werk in seinen Ablauf hinein, lässt uns nicht mehr frei und wir bleiben gespannt bei den Personen, um zu lesen, wie diese Charaktere mit der ihnen auferlegten Spannung umgehen.
    “Cool” beschreibt nicht nur die unmittelbar Beteiligten an den Verbrechen, sondern verbindet auch die Menschen, die unfreiwillig hineingezogen werden, mit den Tätern. Die Verknüpfung von Zufällen eskaliert zum großen Drama.
    Mit der 12 Stunden Beschreibung über Mord, Raub, Drogen und Sex reiht sich das Buch meines Erachtens ein in die Klasse von “Vier im roten Kreis” oder “Der eiskalte Engel”. Einer der spannendsten Kriminalromane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.”

    Zum Autor: Lothar Berg wurde 1951 im Ruhrgebiet geboren. Bewegter Lebenslauf, seit 2000 freier Autor. Diverse Veröffentlichungen und Filmbearbeitungen.

    In jedem Buch steckt ein neuer Teil von Berg, ein Partikel von ihm. Hier das Kind als unverstandener Revoluzzer, dort der Kriminelle, der die Grenzen überschritten hat. An andere Stelle der sich disziplinierende harte Arbeiter und woanders der sich immer wieder neu erschaffende Künstler.

    Berg lässt an der Spannung teilnehmen und an der Gefahr riechen, spüren, schmecken, ohne dass die Leser selbst ein Risiko eingehen müssen. So haben sie Teil an einem Leben, dass viele fasziniert, aber nur wenige erleben wollen.
    Bergs Geschichten sind eine brisante Mischung aus gelebter Authentizität, erschreckender Fiktion und einem Humor, der die Realität beim Lesen fühlbar werden lässt. Bildquelle:kein externes Copyright

    Unser Sortiment umfasst vor allem Belletristik, aber auch Ratgeber und Autobiografien sind bei uns gern gelesen. Von Krimi über Fantasy bis hin zu Erotik bieten wir unseren Lesern alles, was gute Unterhaltung und literarischen Genuss verspricht.

    Unsere Formate
    Wir möchten unseren Lesern etwas Besonderes bieten. Daher drucken wir unsere Taschenbücher in drei verschiedenen Formaten, abgestimmt auf Ihre persönlichen Lesevorlieben. So bieten wir neben dem klassischen Taschenbuchformat das Taschenbuch XXL mit EXTRA GROSSER SCHRIFT an. Menschen, die normale Schriftgrößen und Zeilenabstände nur schwer und mit zusätzlicher Anstrengung lesen können, erleben mit unserem Taschenbuch XXL ein ganz neues Leseglück. Menschen, die es lieben, ein kleines, handliches Format zu lesen, werden von unserem MINI-Taschenbuch begeistert sein. Etwa halb so groß wie ein herkömmliches Taschenbuch, passt es auch in die kleinste Handtasche und wird so zu ihrem idealen literarischen Begleiter für unterwegs. Neben den gedruckten Taschenbüchern bieten wir unsere Bücher selbstverständlich auch als E-Books in den Formaten PDF, ePub und Mobi-Pocket an.

    AAVAA Verlag UG
    Mario Lenz
    Birkenwerderstr. 8
    16562 Hohen Neuendorf
    .
    service@aavaa-verlag.com
    http://www.aavaa-verlag.com/

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  • - Bei der Vernissage am 10. Juli wird expressive Kunst in leuchtenden Farben, inspiriert von den Inselwelten Hawaiis und Sardiniens, gezeigt
    - Kunstwerke unterstreichen mediterrane Atmosphäre der Heckmann-Höfe
    - Heckmann-Höfe werden zum Kreativ-Quartier

    PLACCES präsentiert die Bilderausstellung von Susanne Rikus in den Heckmann-Höfen
    Gemälde Susanne Rikus – Entering the Temple

    “Die Schönheit dieser Inseln, die uralte Kultur und das Wissen über die Kraft eines tieferen Bewusstseins lassen mich diese Naturschauplätze immer wieder bereisen”, so die Künstlerin Susanne Rikus über ihr zweites Zuhause Hawaii. Die überbordende Natur dieser tropischen Inselgruppe und auch die mediterrane Atmosphäre Sardiniens mit ihrer ursprünglichen Kraft sind hauptsächliche Sujets ihrer Werke. Diese zeichnen sich durch ebenso kräftige Farben wie durch einen expressiven Charakter aus. Nicht nur das fertige Werk, sondern seine ganze Schaffensphase machen die Bilder einzigartig. Susanne Rikus nimmt Einflüsse aus der Natur auf und bannt diese auf sinnliche Weise auf Leinwand, Glas und Metall. So erweckt sie versteckte Kraftplätze der beiden vulkanischen Inselwelten mit ihrem Pinselstrich zum Leben. Ausgewählte Werke von Susanne Rikus werden präsentiert von PLACCES, dem Wegweiser zur passenden Eventlocation, im wunderschönen Ambiente der Heckmann-Höfe in Berlin (an der Oranienburger Straße zwischen Postfuhramt und Neuer Synagoge). Die Ausstellung beginnt am 10. Juli 2014 ab 17 Uhr mit einer Vernissage eröffnet von Susanne Rikus und Dr. Joachim Köhrich, neuer Besitzer der Heckmann-Höfe. Ab 20 Uhr erfolgt eine musikalische Performance mit dem außergewöhnlichen Instrument Hang. Die Ausstellung wird die Sommermonate über andauern und zum Flair der Heckmann-Höfe beitragen.

    “Ich freue mich, meine Bilder in einem der schönsten Innenhöfe Berlins ausstellen zu können. Dieser Ort mit seinem mediterranen Flair wirkt wie eine Oase in der Großstadt, die zum Verweilen, Flanieren und Entdecken einlädt, ein Kraftort wie die Naturschauplätze, die ich auf meinen Bildern festhalte”, erklärt Rikus. Highlights der Ausstellung bilden Werke, die mit Rikus” neuer Transfer-Technik angefertigt wurden. Hierbei werden Fotos auf Leinwand, Glas oder Metall übertragen. Ausgewählte Beispiele, einige auch mit Bezug zu Berlin und Potsdam, auch Akt-Fotografie und Aquarelle aus der Provence werden in der Ausstellung zu sehen sein.

    Das junge Internet-Startup PLACCES hilft Interessierten dabei, eine passende Location für Events jeglicher Art zu finden und unterstützt Locationanbieter bei der Vermarktung ihrer Räumlichkeiten. In Kürze wird PLACCES seine neuen Büroräume in den Heckmann-Höfen beziehen. “Wir haben bei dem Blick auf den umwerfenden Innenhof sofort daran gedacht, dass er das perfekte Ambiente für die farbenfrohen und energiegeladenen Werke von Susanne Rikus bietet, die wir dem kunstbegeisterten Publikum Berlins präsentieren wollen”, erklärt Janina Atmadi, Marketingleiterin von PLACCES.

    Die Heckmann-Höfe haben seit dem 1. Juli 2014 mit Dr. Joachim Köhrich, selbständiger Unternehmer, einen neuen Besitzer, der ihnen zu einem Neustart verhilft. “Mit dieser Ausstellung ist ein wichtiger Schritt getan, die Heckmann-Höfe zu einem Kreativ-Quartier zu machen”. Bislang ziehen bereits anspruchsvolle Gastronomie, das bekannte Galli Theater und einmalige Fashion Labels Berliner wie Touristen in ihren Bann. Für die umliegenden Gewerberäume, die den Innenhof säumen, wünscht sich Köhrich künftig weitere individuelle Einzelhändler, die Wert auf das Besondere legen und Passanten mit ihren kreativen Ideen zu überraschen wissen. Es soll ein Refugium in der Stadt entstehen, das zum Flanieren, Verweilen, Genießen und Entdecken einlädt.

    Vom 23. Juli bis zum 10. August feiert darüber hinaus das Galli Theater sein alljährliches Open Air-Sommertheater in den Heckmann-Höfen, bei dem ausgewählte Stücke in der herrlichen Atmosphäre des Innenhofs diesen zur Freilichtbühne werden lassen.
    Bildquelle:kein externes Copyright

    Über die Heckmann-Höfe:
    Die Heckmann-Höfe wurden 1905 vom Berliner Großindustriellen Friedrich Wilhelm Heckmann gekauft. Sie gehören heute zu den schönsten Innenhöfen Berlins und laden mit mediterranem Flair, duftenden Rosenhecken, ausgezeichneter Gastronomie und kreativen Einzelhändlern zum Flanieren, Genießen und Entdecken ein. Seit dem 1. Juli 2014 ist Dr. Joachim Köhrich, selbstständiger Unternehmer, Besitzer dieser einzigartigen Oase in der Großstadt und will die Heckmann-Höfe zu einem Kreativ-Quartier mit Urlaubsfeeling beleben.

    Heckmann-Höfe
    Joachim Köhrich
    Fischerhüttenstr. 126
    14163 Berlin
    +49 30 30 36 25 80
    j.koehrich@placces.de
    http://www.m3-pr.de

    m3 PR
    Benjamin Blum
    Gustav-Meyer-Allee 25
    13355 Berlin
    030-46798990
    bb@m3-pr.de
    http://www.m3-pr.de

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  • Feierliche Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Films Die Brücke 2014 am Donnerstag, 3. Juli 2014 in München

    Feierliche Verleihung des Friedenspreis des Deutschen Films  Die Brücke  2014 am Donnerstag, 3. Juli 2014 in München

    (Mynewsdesk) * Filmpreis ging in diesem Jahr an Justin Chadwick für „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit““
    * Nationaler Nachwuchspreis an Rick Ostermann  für seinen Film „Wolfskinder“
    * Yann Demange erhielt für sein Langfilmdebüt „71“ den internationalen Nachwuchspreis
    * Klaus-Maria Brandauer wurde mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet
    * Laudatoren waren Außenminister Steinmeier, Schauspielerin Michaela May, Schauspieler Clemens Schick und Regisseur Istvan Szabo
    * Berichterstattung von der Preisverleihung am Samstag, 12. Juli 2014 22:05 Uhr auf 3Sat, Wiederholung am Sonntag, 13. Juli 12:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen
    Am 3. Juli wurde bereits zum 13. Mal im Rahmen des Filmfest München der Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke feierlich verliehen. Seit 2002 vergibt der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds den Filmpreis. Gemeinsam mit der Bayerischen Staatskanzlei und der Brancheninstitution SPIO ehrt er künstlerisch wertvolle Filme humanistischer, gesellschaftspolitischer Dimensionen mit dem Filmpreis. Im Cuvillés Theater München feiern mit der von Paula Beer und August Wittgenstein moderierten Gala rund 500 geladene Gäste aus Politik, Kultur und Wissenschaft die diesjährigen Preisträger. In diesem Jahr ging der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis an Regisseur Justin Chadwick für seine filmische Hommage an den in diesem Jahr erst verstorbenen Nelson Mandela. Der Film MANDELA – DER LANGE WEG ZUR FREIHEIT zeige ihn als ausgezeichnetes Beispiel für eine unbeugsame Haltung für Aufklärung und Verantwortung und gegen jegliche Art von Menschenverachtung und Machtmissbrauch. Sein Vermächtnis muss Verpflichtung und Mahnung sein – nicht nur für unsere Generation, sondern auch für alle folgenden Generationen, in welcher Gesellschaft auch immer sie leben mögen. Diesen kraftvollen und bewegenden Film brauchen wir in einer Welt voller Gewalt, Vorurteilen und Machtmissbrauch jenseits aller Moral, so die Jury des Friedenspreises. Laudator für diesen herausragenden Filmkam der amtierende deutsche Außen
    minister Frank Walter Steinmeier nach München. Da Preisträger Justin Chadwick aktuell seinen neuen Film TULIP FEVER dreht, nahm seine Ehefrau Michelle Chadwick den Preis entgegen. Mit dem mit 5.000 Euro dotierten Nachwuchspreis des Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke wurden in diesem Jahr zwei ganz unterschiedliche Filme geehrt. Den nationalen Nachwuchspreis erhielt Rick Ostermann für WOLFSKINDER. Ostermann selbst sagt, über sein Debüt: „Es war von Beginn an meine Absicht, einen Film über den Überlebenskampf der Wolfskinder zu erzählen, damit die Menschen von diesem noch recht unbekannten Schicksal hören und wissen. Auf der anderen Seite war es mir wichtig, den Film exemplarisch für alle Kinder zu sehen und zu machen, die unschuldig ‚Opfer dieser Erwachsenenwelt‘ geworden sind und werden.“ Als Laudatorin für Rick Ostermann fungierte Schauspielerin Michaele May. „Wolfskinder“ startet im Verleih des Port-au-Prince Filmverleihs im August 2014 in den deutschen Kinos. Die internationale Nachwuchsauszeichnung, die ebenfalls mit 5.000 Euro Preisgeld einhergeht, vergab die Jury an Yann Demange für seinen ersten Kinofilm „71“, der im Belfast des Jahres 1971 spielt. 1971 ist das Jahr, in dem die Auseinandersetzungen zwischen irischen Protestanten und Katholiken, zwischen der britischen Armee und der IRA tödlich wurden. Mit seinem Langfilmdebüt sei dem Regisseur Yann Demange ein beklemmendes Anti-Kriegs-Drama gelungen, begründet die Jury, das parabelhaft für die Sprengkraft ideologischer Verblendung und die Grausamkeit des sinnlosen Todes junger Menschen stehe – damals in den chaotischen frühen Jahren des Nordirlandkonflikts wie heute. Schauspieler Clemens Schick ehrte den britischen Regisseur und zitierte unter anderem aus der Jurybegründung „71″ ist ein wuchtiger Film von aktueller und universeller Relevanz – ein Film über Gewalt, ein Film über Krieg und seine Folgen.“ Mit dem Ehrenpreis 2014 wurde Klaus Maria Brandauer geehrt, denn Brandauer sei zweifelsfrei eine der ganz großen charismatischen Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, begründet die Jury. Seine Aura, seine physische Präsenz, seine zuweilen beängstigende Intensität packen und berühren zugleich. Der Eindruck, den er hinterlasse – sowohl als Regisseur, vor allem aber als Schauspieler – ob im Film oder auf den Bühnen der Welt – sei nachhaltig und deshalb auszeichnungswürdig. Als Laudator für Ehrenpreisträger reiste der ungarische Regisseur Istvan Szabo nach München, der Brandauer sehr gut kennt aus zahlreichen gemeinsamen Projekten, unter anderem Szabos Trilogie Mephisto” (1981) – “Oberst Redl” (1985) – “Hanussen” (1988). Der Kultursender 3sat zeigt am Samstag, 12. Juli 2014, 22:05 Uhr eine einstündige Sondersendung zum „Friedenspreis des Deutschen Films“. Direkt im Anschluss daran ist der Film „Verstörung und eine Art von Poesie – Die Filmlegende Bernhard Wicki“ von Elisabeth Wicki Endriss  zu sehen. Und am Sonntag, den 13. Juli um 12:30 Uhr wird die Berichterstattung des heutigen Festakts im Bayerischen Fernsehen wiederholt.

    Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke .

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    Über den Bernhard
    Wicki Filmpreis Die Brücke Der Friedenspreis des Deutschen Films

    Der
    Bernhard Wicki Filmpreis Die Brücke Der Friedenspreis des Deutschen Films
    würdigt seit 2002 jährlich herausragende künstlerische Arbeiten. Gemeinsam mit
    der Bayerischen Staatskanzlei und der Spitzenorganisation der Deutschen
    Filmwirtschaft verleiht der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. den unter der
    Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer stehenden
    Filmpreis.

    Über den Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds
    e.V.

    Der
    Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V., München, wurde 2001 von Elisabeth
    Wicki-Endriss, der Witwe des 2000 verstorbenen Bernhard Wicki, gegründet. Zweck
    des Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. ist die Förderung von Bildung,
    Toleranz und Völkerverständigung, basierend auf dem filmischen Vermächtnis von
    Bernhard Wicki und seinen Inhalten. Insbesondere die Förderung von Kunst und
    Kultur auf dem Gebiet des gesellschaftlich besonders engagierten, für Toleranz
    und Menschenrechte werbenden Films. Gleichzeitig arbeitet der Bernhard Wicki
    Gedächtnis Fonds e.V. daran, jungen Menschen über das Medium Film
    Orientierungshilfen zu geben für ihre Identitätsbildung und Willensentscheidung
    gegen jegliche Gewalt und Verfolgung von Menschen anderer geistiger Prägungen.
    Dazu hat er erstmals 2003 die Jugendkinotage Die Brücke unter der Schirmherrschaft
    von Herrn Staatssekretär Karl Freller in Kooperation mit dem Ministerium für
    Unterricht und Kultus und dem Kulturreferat der Stadt München ins Leben
    gerufen.

    www.bernhardwicki.de: http://www.bernhardwicki.de/

    -
    Katrin Strauch
    Pagodenburgstraße 2
    81247 München
    +49 89-386676-13
    katrin.strauch@pr-kombinat.de
    http://shortpr.com/y0y98c

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  • “Sammeln ist unproduktiv”

    Ein Soziologe über die Ordnung von Sammlungen und deren entlastende Funktion

    "Sammeln ist unproduktiv"
    Sacha Szabo im Gespräch

    Immer wenn eine Weltmeisterschaft, eine Bundesligasaison beginnt fängt seit Generationen von Kindern die Jagd nach den Klebebildern an, die dann in aufwendig gestaltete Hefte geklebt werden. Aber dieses scheinbar kindliche Vergnügen ist über alle Altersstufen beobachtbar. Seit Generationen sammeln Menschen Briefmarken und Münzen. Es gibt kaum etwas das nicht gesammelt wird. Felix Bobbermann hielt einmal fest, “wenn ich drei Dinge von einer Sorte habe, fange ich an zu sammeln.”. Warum sammeln Menschen so leidenschaftlich? Wir sprachen darüber mit dem Freiburger Soziologen Sacha Szabo , der im Auftrag des Instituts für Theoriekultur Alltagsphänomene erforscht.

    Warum sammeln Menschen?
    Sacha Szabo: Natürlich ist es verlockend einen Sammeltrieb à la der Mensch als Jäger und Sammler anzunehmen. Der Unterschied zwischen dem Sammeln von Früchten und dem von Briefmarken ist aber ein entscheidender. Die Briefmarken werden nicht gegessen, sie werden auch nicht als Porto genutzt. Vielmehr werden sie dem Verwertungsprozess entzogen, das ist ein Merkmal des Sammelns. Es ist unproduktiv.

    Aber viele Sammlungen sind ein Vermögen wert.
    Sacha Szabo: Das ist der berühmte Sammlerwert. Ein Sammlungsgegenstand ist immer so viel wert wie jemand dafür zu bezahlen bereit ist. Deshalb gibt es auch häufig eine riesige Diskrepanz zwischen dem was eine Sammlung für den Sammler wert ist und was sie letztlich erlöst. Der Sammlerwert ist immer ein ideeller.

    Warum sammeln dann Menschen.
    Sacha Szabo: Zu jeder Zeit wurden Sammlungen unter einem anderen Gesichtspunkt angelegt. Im Mittelalter beispielweise gab es die Kuriositätenkabinette der Fürsten. Dort waren die unterschiedlichsten Dinge versammelt. Seltene Muscheln, antike Dinge, Kriegsbeute. Ein einziges Durcheinander das die Funktion hatte, die Gäste des Haus- oder besser Schlossherrn zu amüsieren und zugleich seine Macht zu repräsentieren. Mit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaften wurde wiederum anders gesammelt. Jetzt wurden Dinge gruppiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Diese Art des Sammelns praktizieren wir im Großen und Ganzen auch aktuell noch.

    Das beantwortet nicht die Frage nach dem Warum.
    Sacha Szabo: Eine Sammlung ist eine Ordnungsstruktur. Dinge der gleichen Art werden zueinander in eine als sinnvoll angesehene Beziehung gesetzt. Diese Vollständigkeit eines Ordnungssystems hat unter der Bedingung, von sich ständig wechselnden Umweltbedingungen, etwas Beruhigendes. Diese Kontemplation der Ordnung ist die Funktion einer Sammlung. Mit einer Sammlung kann jeder Sammler seine eigene Weltordnung bilden und aufrechterhalten. Nehmen wir beispielsweise eine Briefmarkensammlung. So bilden sich hier einerseits Zeitachsen, andererseits geographische Achsen und letztlich auch thematische Schwerpunkte. Dieser Vorgang des Kreierens einer Ordnung ist im Übrigen ein sehr intimer. Viele Sammlungen werden gar nicht gezeigt.

    Wieso das?
    Sacha Szabo: Die Sammlung gibt, so merkwürdig es klingt, Auskunft über die Befindlichkeit des Sammlers. Es steckt sprichwörtlich Herzblut darin. So erklärt sich auch, dass viele Sammler, wie Gollum, auf ihrem Schatz sitzen, ihn aber mit niemandem teilen wollen und dabei das riesige Expertenwissen das sie angehäuft haben, auch nicht preisgeben. Höchstens um jemanden zu korrigieren.

    Was ist wenn eine Sammlung komplett ist?
    Sacha Szabo: Nun grundsätzlich sollte eine Sammlung strukturell offen sein, das machte das Briefmarkensammeln so attraktiv. Es bildet eine Zeitlinie von der Vergangenheit bis in die Zukunft hinein. Wenn nun tatsächlich ein Sammelbereich komplett ist, dann kann man einerseits die Qualität der Exponate erhöhen oder ein neues Sammelgebiet eröffnen. Dies geschieht beispielsweise mit den beliebten Fußballsammelstickern. Es wird nicht nur jede WM und EM für sich gesammelt, sondern die Bände zueinander stellen auch eine Sammlung dar. Je umfangreicher diese Sammlung ist, desto größer ist auch die ausgewiesene Expertise des Sammlers.

    Sammeln Sie auch?
    Sacha Szabo: Ich habe häufig angefangen zu sammeln, aber leider fehlte mir die Ausdauer eine Sammlung über Jahre zu verfolgen.

    Herr Szabo, vielen Dank für das Gespräch.
    Bildquelle:-

    Das Institut für Theoriekultur ist einer von Deutschlands führenden Theoriedienstleistern.

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    Über diese Kanäle können Sie ein völlig anderes, anspruchsvolles Kundenmillieu ansprechen.
    Sie betreiben mit uns keine herkömliche Werbung sondern Pflege Ihrer Unternehmeskultur.

    Unsere Möglichkeiten:
    Ausgehend von Ihrem Produkt, Ihrer Marke oder Ihrem Unternehmen umfasst unser Angebot die Erarbeitung von:
    Büchern (Monographien und Sammelbände)
    Kongressen (Wir organisieren Kongresse und Workshops)
    Ausstellungen (Wir kuratieren Ausstellungen)

    Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Referenzen überzeugen.

    Institut für Theoriekultur
    Institut für Theoriekultur
    In der Breige 19
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